Aktive starteten bei Hessen Open

Am Samstag fanden die Hessischen Ergometermeister-schaften in der BMW-Arena am Platz der Deutschen Einheit in Kassel statt. Wie in jedem Jahr überschnitt sich diese Veranstaltung leider  mit dem Aktionstag für RiPa in der Schule, woraus sich für unsere Aktiven wie immer eine Doppelbelastung ergab. So engagierten sie sich bis zur letzten Minute gemeinsam mit ihren Klassenkameraden im wichtigsten sozialen Projekt der Schulgemeinschaft und kamen meist erst auf den letzten Drücker an der Wettkampfstätte an.

Im Vergleich zur Freiluftsaison trauen sich insgesamt relativ wenige Aktive, auf den ungeliebten Ergometern zum Wettkampf anzutreten. Deshalb ist das Leistungsniveau deutlich zu den körperlich starken Ruderinnen und Ruderern verschoben und es ist vergleichsweise schwer sich im Vorderfeld zu platzieren. Umso erfreulicher ist es, dass sich unsere Trainingsleute nicht vor der Teilnahme gedrückt sondern erfolgreich über die 1000m- bzw. 1500m-Strecke gequält haben.

Den Auftakt machteConstantin Czerny, der im ältesten Jahrgang der Junioren C startete und mit einer Zeit von 3:44 Min eine, gemessen an den aktuellen Möglichkeiten, gute Leistung ablieferte.

Bei den Mädchen derselben Alterstufe war der TRV gleich vier Mal vertreten. Hanna Schuster verpasste im Leichtgewicht als Vierte knapp das Siegerpodest und Marlene Thaldorf kam nur wenig später ins Ziel. Im Rennen ohne Gewichtsbeschränkung blieben auch Maria Kunst und Juliane Jungblut deutlich unter 4:30 Min.

Im letzten Rennen der Veranstaltung fuhren die Mädels noch gemeinsam Vierer. Sie schlugen sich gegen die ausschließlich männlichen Gegner im 500m-Rennen mit einer Zeit von 2:03 Min sehr beachtlich. Zum Lohn konnten sie die einzige Goldmedaillen für den TRV mit nach Hause nehmen.

Matthias Klimpel,Alexander Ludwig undTim Bluhm mussten in ihrem letzten Wettkampf des Jahres bereits in der Wettkampfklasse der nächsten Saison antreten und daher die Strecke von 1500m bewältigen. Matthias gratzte auf Anhieb an der Grenze von 5:15 Min. und belegte einen sehr guten 8.Platz.  Alexander (5.21 Min.) und Tim (5:25 Min.) standen ihm nur wenig nach.

Ergebnisse zum Download:  ErgCupErgebnisseKassel2011

Traumhafte Bedingungen und die verpasste Medaillenchance

Bundesfinale  JtfO in Berlin

Constantin Czerny, Alexander Ludwig, Matthias Klimpel, Tim Bluhm und ihr Steuermann Nils Trebing hatten sich als Sieger im Landesentscheid für das Bundesfinale im Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ qualifiziert und vertraten dort in der vergangenen Woche die Farben des Landes Hessen. Die Regattastrecke präsentierte sich von der allerbesten Seite und die Sonne strahlte bei nahezu Windstille von der ersten bis zur letzten Minute vom Himmel.

Auch sportlich lief es für die Mannschaft zunächst prächtig. Ein nicht unbedingt zu erwartender Start-Ziel-Sieg im Vorlauf sicherte eine gute Ausgangsposition für die Einteilung der Halbfinals am frühen Morgen des zweiten Wettkampftages.

Schon um 7:00 Uhr war die Mannschaft auf dem Wasser und nutzte die morgendliche Stimmung im leichten Nebel auf dem Langen See in Grünau, um sich auf das anstehende Rennen vorzubereiten.

Zwei Stunden später war es dann soweit und …… ab jetzt ging leider vieles schief. Schon bei den Startschlägen fiel der Bugmann vom Rollsitz und schaffte es erst nach 300m wieder auf diesem Platz zu nehmen. Wegen des Missgeschicks hatte die Mannschaft  an der 500m-Marke leider einen Rückstand von etwa drei Bootslängen auf den für das A-Finale notwendigen dritten Platz.

Der dort an der Strecke postierte Trainer schöpfte aber Hoffnung, als er sah, dass die wieder komplett rudernde Mannschaft mit jedem Schlag Boden gutmachte und feuerte sein Team lautstark an. Die Ruderer taten natürlich auch Alles noch mögliche, um die Qualifikation für das A-Finale doch noch zu schaffen, konnten aber die Aufholjagd in Zielnähe leider nicht mehr fortsetzen und wurden schließlich Vierter. Der Kräfteverschleiß war offensichtlich zu groß. Außerdem sind die Gegner bei einem Bundesfinale ja auch nicht von Pappe und ließen sich die unerwartete Qualifikation für das A-Finale nicht mehr nehmen.

Dem ASS-Team blieb nur noch Schadensbegrenzung, die dann mit einem überzeugenden Sieg im B-Finale auch gelang. Somit wurde die ASS insgesamt Siebter.

Die Stimmung war natürlich getrübt durch das Gefühl, eine große Chance auf einen der begehrten Plätze auf dem Treppchen eines Bundeswettbewerbs vertan zu haben. Wer weiß, ob sich eine solche Gelegenheit jemals wieder ergibt.

Das Rahmenprogramm wurde durch das ungewöhnlich gute Wetter begünstigt. Neben einem Empfang in der Hessischen Landesvertretung konnten nicht nur die Bereiche um den Potsdamer und den Alexanderplatz sondern auch die Kuppel des Bundestages besichtigt werden. Das geht übrigens nur noch nach Voranmeldung und deshalb war es ein Glück, dass das Aufsichtspersonal in diesem Fall ein Auge zudrückte und die Mannschaft unangemeldet ins Gebäude einließ. Die Kombination aus dem herrlichen Wetter und der Tageszeit ermöglichte dann nicht nur atemberaubende Blicke über die Metropole sondern auch noch das Erleben des Sonnenuntergangs hinter dem Teufelsberg.

KlausReitze

Hier gibt es weitere Bilder und hier die Ergebnisliste

Jungen -Doppel -Vierer qualifiziert sich für Berlin

So sehen Sieger aus

So sehen Sieger aus

Starker Gegenwind mit zusätzlichen Böen, ein damit verbundener hoher Wellengang, Regenschauer und ungewohnte Kühle kennzeichneten die Rahmenbedingungen, unter denen der diesjährige Landesentscheid JtfO in Wiesbaden stattfand.

Die Ruderinnen und Ruderer des TRV ASS meisterten diese Herausforderung gemessen an ihrer Altersstufe geradezu professionell. Sie begegneten dem Zeitplanchaos, verursacht durch die Schwierigkeiten die Boote am Start auszurichten, mit verstärkter gegenseitiger Hilfe zum Beispiel beim Boote tragen. Der Austausch von Erfahrungen mit den widrigen Bedingungen steigerte die Konzentration auf die Ziele, die die Gruppe nach Wiesbaden geführt hatte.

So blieben die Erfolge auch nicht aus.

Besonders erfreulich ist natürlich die direkte Qualifikation des Doppelvierers der Jungen für das Bundesfinale. Nach einem spannenden Rennverlauf mit ständig wechselnder Führung setzten sich Constantin Czerny, Alexander Ludwig, Matthias Klimpel, Tim Bluhm und Stm. Nils Trebing am Ende mit einer guten Sekunde gegen die Konkurrenz aus Hanau durch.

Bemerkenswert war aber auch das Abschneiden des Mädchen-Doppelvierers mit Maria Kunst, Johanna Milde, Luisa Heinemann, Juliane Jungblut und Stf. Jana Glebe, der im Qualifikationsrennen für Berlin eine unerwartete Bronzemedaille erkämpfte. Die körperlich klar unterlegene Crew zeigte eine überzeugende ruderische Leistung und kam deshalb mit dem extremen „Seegang“ im Vergleich zur Konkurrenz ganz gut zurecht.

Grund zum Jubeln hatte auch der Gig-Doppel-Vierer der Mädchen sowie der Mixed-Doppelvierer. Die Mannschaft von Schlagfrau Marlene Thaldorf mit Maria Kunst, Hanna Schuster, Sina Dünkel und Stf. Anna Klein gewann nach überzeugenden Vorstellungen im Vorlauf und Halbfinale überlegen die Goldmedaille im Gigboot. Noch größer war der Vorsprung beim Sieg des Mixed-Doppelvierers, in dem Luisa, Juliane, Matthias und Tim ihre zweite und der Stm. Nils Trebing gar seine dritte Medaille gewinnen konnten.

Im Gruppenfahren erkämpften sich sowohl die Mädchen als auch die Jungen die Silbermedaille. Dabei hatte insbesondere die Mädchenmannschaft mit Johanna Milde, Sina Dünkel, Anna Klein, Hanna Schuster und Marlene Thalsdorf deutlich schlechtere Bedingungen beim Absolvieren des Parcours als die Konkurrenz. Schließlich muss auch noch geklärt werden, warum den Mädels bei der Siegerehrung „nur“ die Bronzemedaille umgehängt wurde, obwohl sie in der Ergebnisliste mit deutlichem Vorsprung als Zweite aufgeführt sind.

Nils Trebing, Jan Schöneweiß, Jannik Scherer, Alexander Ludwig und Constantin Czerny mussten sich im gleichen Wettbewerb am Ende nur gegenüber den Jungen aus Limburg geschlagen geben.

Bilder von der Regatta findet man hier und hier noch einen sehr authentisch geschriebenen Erlebnisbericht von Jule.

Zur Ergebnisliste

Zwei Siege bei Offenen Frankfurter Schulmeisterschaften

…. und noch ein 2.Platz.

Anlässlich des viertägigen Ruderfestes in der Frankfurter Main-Arena fand am vergangenen Freitag eine Schul- und Uni-Regatta statt. Weil die Aktiven des TRV an dem Tag schulfrei hatten, nutzten sie die günstige Gelegenheit und machten sich auf den Weg in die hessische Metropole.

Dort erlebten sie dann eine Regatta der anderen Art. Entgegen der traditionellen Form erfolgte die Organisation erst vor Ort und begann mit der Einschreibung der erschienen Teams. Danach wurden der Wettkampfmodus festgelegt  und die Rennen ausgelost.

Weil alle Teilnehmer in vom Veranstalter gestellten Gigbooten starten mussten und die vom Wind verursachten schwierigen Wasserverhältnisse für unkalkulierbare Wettkampfbedingungen sorgten, mussten sich die Ruderinnen und Ruderer nach dem Ablegen völlig selbständig organisieren und das Beste aus den sich ständig ändernden Bedingungen machen. Erschwerend kam hinzu, dass bei einer Streckenlänge von „nur“ 300m schon ein Fehler die Niederlage bedeuten kann.

Dass unsere Mannschaften diesen besonderen Herausforderungen gewachsen waren, beweisen die Ergebnisse.  So konnte die Mannschaft der Jungen in der Klasse U15 einen klaren Sieg erringen. Constantin Czerny, Alexander Ludwig, Matthias Klimpel, Tim Bluhm beherrschten die Gegner aus Frankfurt in jeder Phase des Rennens und konnten bei der Siegerehrung auf der großen Bühne ihre Medaillen in Empfang nehmen.

Bei den Mädchen U15 waren sogleich zwei Mannschaften des TRV ASS am Start. Die Mädels machten sich selbst Konkurrenz und ließen dabei die Hanauerinnen deutlich hinter sich. Am Ende siegte die Mannschaft mit Johanna Milde, Maria Kunst, Luisa Heinemann und Juliane Jungblut denkbar knapp vor der Mannschaft mit Sina Dünkel, Lisa Klein, Hanna Schuster, Marlene Thaldorf  und Steuerfrau Jana Glebe. Das knappe Ergebnis stand im Schatten der Tatsache, dass die schließlich Zweiten auf der Strecke mehrfach vom Boot der Frankfurter Jungen behindert wurden.

Fazit:  Die Teams des TRV ASS haben unter äußerst schwierigen Bedingungen alle auftretenden Probleme selbständig gelöst. Weil dazu jeweils fünf Jugendliche innerhalb kürzester Zeit gemeinsam an einem „Strang“ ziehen müssen, ist das Alles andere als selbstverständlich. Sie wurden für diese Leistung mit einem optimalen Ergebnis belohnt.

Bilder findet man hier !