Landesfinale Jugend trainiert für Olympia 2017

Drei Podestplätze für die ASS

Die Albert Schweitzer Schule hat beim diesjährigen Landesentscheid mit zwei Mannschaften in vier Rennen teilgenommen.

Im Wettkampf II der Jungen traten Marcel Haas, Lasse Nuß, Max Lichtschlag, Leo Meldau mit Stf. Hannah Wenderoth sowohl im Gig-Doppel-Vierer als auch im Rennboot an. Nachdem sie am Sonntagmorgen die Qualifikation für  das Finale im Rennboot verpasst hatte, erkämpfte sich die Mannschaft im Finale des Gigbootes die Bronzemedaille. Damit blieb die Crew etwas hinter den eigenen Erwartungen zurück, musste aber die Überlegenheit der Konkurrenz anerkennen. Die Abstände gegen die meist älteren Konkurrenten halten sich aber in Grenzen und deshalb werden die Ruderer im nächsten Jahr selbstverständlich einen erneuten Versuch starten, die Qualifikation für das Bundesfinale in Berlin zu erreichen.

Dieses Kunststück hatten Amber Walbeck, Johanna Niggemann, Julika Walberg, Carolin Marx und Stf. Annika Dörsing im vergangenen Jahr im Wettkampfklasse III bereits geschafft. In diesem Jahr sind sie aber nun in die höhere Wettkampfklasse II aufgestiegen und mussten sich als jüngstes Team mit den mehr als zwei Jahre älteren Gegnerinnen auseinandersetzen. Diese Aufgabe haben sie mit Bravour gelöst, indem sie  sowohl im Gig- als auch im Rennboot das Finale erreichten und jeweils mit einer Bronzemedaille belohnt wurden.

Hessische Meisterschaften

Diesmal dominieren die Jungen

Leo und Marcel vor dem Abholen der Silbermedaille
Leo und Marcel vor dem Abholen der Silbermedaille

Bei den hessischen Meisterschaften auf dem Werratalsee in Eschwege waren die Aktiven des TRV ASS sehr erfolgreich. Besonders erfreulich ist das Abschneiden der Jungen, die insgesamt drei Mal auf dem Podium standen. Darüber hinaus gab es zwei Medaillen für die Mädchen. Vier der fünf Medaillen wurden in Kleinbooten errudert, völlig ungewöhnlich für unseren Verein.

Zwei silberne und eine bronzene Medaille errang Leo Meldau, der sowohl am Samstag über 1000m als auch am Sonntag auf der Sprintstrecke im Leichtgewichts-Einer der Altersklasse U16 überzeugen konnte. Er erreichte über 1000m einen dritten Platz und packte dann am Sonntag im Sprint über 350m noch einen drauf als er die Silbermedaille in der gleichen Bootsgattung erkämpfen konnte.  Mit seinem Partner Marcel  Haas verpasste er am Samstag über 1000m mit dem unglücklichen 4.Platz noch knapp das Siegerpodest. Beide feierten aber dann am Sonntag nach einem beeindruckenden Rennen die Silbermedaille auf der Sprintstrecke.

Auch Amber Walbeck, Carolin Marx, Julika Walberg und Annika Dörsing waren mit der Stf. Johanna Niggemann erfolgreich auf Medaillenjagd. Leider wurde der Ertrag aber ausgerechnet auf der Paradestrecke über 1000m geschmälert als der ASS-Vierer mit zwei Längen in Führung liegend 250m vor dem Ziel durch einen kapitalen Krebs zu lange zum Stehen kam. Für die sich anschließende Aufholjagd war die Strecke bis zum Ziel dann leider zu kurz. Über die Sprintstrecke machte es die Mannschaft besser und erkämpfte sich die Silbermedaille. Das gelang auch Annika Dörsing und Johanna Niggemann im Doppelzweier der gleichen Altersklasse über 1000m.

Schließlich war der Verein auch im schweren Einer der Klasse U16 vertreten. Dort stellte sich mangels Großboot-Partnern Max Lichtschlag der Konkurrenz aus Hessen. Wegen der mangelnden Erfahrung in dieser Bootsklasse konnte er sich nicht in den Medaillenrängen platzieren. Er nutzte aber die Gelegenheit in vier Rennen wertvolle Wettkampferfahrungen zu sammeln, konnte durch stabile Ergebnisse durchaus überzeugen und erhielt als verdienten Lohn eine Einladung des Landestrainers zur Achterbildung für die kommende Saison.

Interessierte können hier die offiziellen Ergebnisse ansehen.

Silbermedaille in Berlin – Lohn für Teufelsritt

Tim Bluhm, Matthias Klimpel, Alexander und Maximilian Ludwig haben mit ihrer Steuerfrau Marlene Thaldorf beim Bundesfinale in Berlin eine überzeugende Leistung gezeigt und sind dafür mit einem Platz auf dem Treppchen belohnt worden.

Vom Start an waren sie mit der THS aus Essen an der Spitze des Feldes und ließen keinen Zweifel daran, dass sie um den Sieg kämpfen wollten. So lagen sie auch an der 500m-Marke knapp in Führung, verloren diese aber in der zweiten Streckenhälfte trotz heftiger Gegenwehr an das Boot aus Essen. Die Mitfavoriten aus Hannover konnten sie aber deutlich distanzieren.

Die Anzeigetafel zeigte mit 3:14 Min. eine für Gig-Boote unglaubliche Zeit an, die aber dem technisch nahezu perfekt vorgetragenen Höllenritt über die gesamte 1000m-Strecke durchaus entsprach.

Die meisten schlafen aus, …

Herbststimmung 2013… wann auch immer sich eine Gelegenheit dazu bietet.

Wenn man sich aber dazu entschlossen hat mit den besten Ruderern seiner Jahrgangsklasse  mithalten zu wollen, dann muss jedes sich  bietende Zeitfenster zum Training genutzt werden.

Deshalb sitzen Tim und Alex in den beiden Freistunden vor Unterrichtsbeginn um 9:50 Uhr in ihrem Riemenzweier und bereiten sich auf den Langstreckentest in Mannheim vor.

Dabei dürfen sie  natürlich auch vor ein wenig Frost und Nebel nicht zurückschrecken und werden dafür mit einer Stimmung auf unserer Fulle belohnt, die Stubenhockern ihr Leben lang vorenthalten bleibt.