Fichtelberg 2016, ein Fazit

Slalom

Ungewöhnlich war in diesem Jahr die Zusammensetzung der Teilnehmergruppe. Sie bestand erstmals aus etwa gleich vielen Erst- wie Wiederholungstätern. In der Skatinggruppe waren die „Anfänger“ sogar sehr deutlich in der Überzahl. Das wirkte sich natürlich auch auf die Unternehmungen aus, die dann nicht ganz so verrückt waren wie in der Vergangenheit.

Nicht wirklich außergewöhnlich war dagegen das Glück mit dem Wetter und das war diesmal wirklich sehr, sehr groß. Es war ja sowas von knapp mit den Temperaturen und eigentlich kaum zu glauben, dass wir über eine ganze Woche mit mehreren Grad über Null bei Tag und bei Nacht  und ohne Neuschnee so gute Bedingungen zum Skilaufen hatten. Als Beweis dient der kurze Videoclip, der tatsächlich noch beim letzten Ausflug am Donnerstagnachmittag im Skistadion entstanden ist. 

Fichtelberg macht’s eben möglich!  Deshalb sagen wir:  „Auf Wiedersehen im Jahr 2017“

 

Abschlussabend

Der Tradition folgend gab es natürlich auch dieses Mal einen Abschlussabend. Jedes Zimmer hat einen Teil zum Programm beigetragen. Es wurden Spiele veranstaltet, Gedichte und Lieder vorgetragen. Selbstverständlich gab es auch eine Skitaufe für alle „Ersttäter“, die ab sofort berechtigt sind, „den Schritt der Götter zu erlernen und eine Kampfhose zu tragen“.
Einen weiteren Höhepunkt bot die Abschlusswertung im Zimmerwettbewerb, der alle Teilnmehmer über die gesamte Woche mit jeweils einer Tagesaufgabe und mehreren Zimmerkontrollen in Atem gehalten hatte. In diesem Jahr waren unsere jüngsten Mädels aus dem Zimmer Waldstein die stolzen Siegerinnen. Sie nahmen als Siegerpreis eine in unserem Stammlokal Markhof exklusiv für diesen Zweck hergestellte Pokaltorte in Empfang. Eines unserer Bilder zeugt von der am späten Abend tobenden Tortenschlacht im Treppenhaus, an der auch Nichtzimmerbewohner teilnehmen durften.

Erst Regenpause – dann noch einmal viel Spaß im Schnee

Am heutigen Donnerstag hat es uns doch noch erwischt. Der Dauerregen wurde heftiger und die Aussichten auf einen trockenen Nachmittag gaben Anlass dazu, den Vormittag im Haus zu verbringen. So wurde die Zeit zu Vorbereitungen für den Abschlussabend und zum Packen für die Abreise genutzt.

Am Nachmittag war es dann tatsächlich noch schöner als erhofft. Die Skispuren waren nach wie vor in Takt. Die Nachwuchsgruppen machten zum Abschluss einen Ausflug auf den Weißmainfelsen und die Skater probierten sich mehr oder weniger erfolgreich in allerlei Kunststückchen.

Danach trafen sich alle gemeinsam im Stammlokal „Markhof“, wo die Teilnehmer von ihren Lehrern zu einem Getränk oder einem Stück Kuchen eingeladen wurden.

Gipfelsturm (2 hoch10 m üNN)

Weil sich der diesjährige Aufenthalt im Fichtelgebirge dem Ende zuneigt, wurde es höchste Zeit den Gipfel zu stürmen. So machten sich denn alle Gruppen auf den Weg zum Ochsenkopf.

Zwei Gruppen nutzten die „Schnitte“ zum direkten Aufstieg und verschiedene Abschnitte der Südabfahrt für den Heimweg.

Dabei zeigte sich, dass die heute erstmals für längere Zeit scheinende Sonne doch dem Schnee auf der Süd-Westseite des Ochsenkopfs stark zugesetzt hat. Dagegen sind die Schneelage und der Zustand der  preparierten Loipen auf der Süd-Ostseite erstaunlich gut. Deshalb werden wir auch den letzten Tag noch auf den Skiern verbringen können.

Zum Tagesausklang mussten heute im Rahmen des Zimmerwettbewerbs aus einem Buchstabensalat sinnvolle Wörter gebildet werden.

Skitour zum Bayreuther Haus

Angesichts der Tatsache, dass die Temperaturen seit drei Tagen deutlich im Plusbereich liegen, waren die Loipen zum Bayreuther Haus im Topzustand. Der Schnee war auch für die Skater völlig ausreichend.

Insbesondere unsere Jüngsten haben sich prächtig geschlagen. Auch wenn sie kämpfen mussten, haben sie die insgesamt 26 Kilometer lange Strecke in anspruchsvollem Gelände problemlos geschafft. In der Bildergalerie sieht man die Rast am Wendelin sowie die „Nacharbeiten“ nach der Rückkehr.

Am Abend gab es eine spontane Tagesaufgabe, bei der die an den Schülerinnen und Schülern befestigten Buchstaben so schnell wie möglich zu vorgegebenen Worten umorganisiert werden mussten.

Halb so schlimm – Wie lange noch ?

Die Spuren der Regenfront in der Nacht zum Montag sind unübersehbar. An  den in den Schnee preparierten  Spuren hat  der Regen  aber (noch) keinen Schaden angerichtet.  So erlebten wir  zu unserer großen Freude einen ganz normalen Skitag. Die Bilder des Tages  liefern  den Beweis.

Am Dienstag soll nun die Skitour zum Bayreuther Haus gestartet werden. Diese haben wir um einen Tag vorverlegt und werden morgen darüber berichten. Bis dahin wird sich zeigen, ob die Entscheidung für diese Programmänderung richtig war.