Bundesfinale JtfO: Traumhafte Bedingungen und ein guter 5. Platz

Amber Walbeck, Carolin Marx, Johanna Niggemann, Annika Dörsing und die Stf. Julika Walberg hatten sich als Sieger im Landesentscheid für das Bundesfinale im Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ qualifiziert und vertraten dort in der vergangenen Woche die Farben des Landes Hessen. Die Regattastrecke präsentierte sich von der allerbesten Seite und die Sonne strahlte bei nahezu Windstille von der ersten bis zur letzten Minute vom Himmel.

Am Vorlauftag ging die Mannschaft  schon um 8:00 Uhr aufs Wasser und nutzte die morgendliche Stimmung auf dem Langen See in Grünau, um sich für das anstehende Rennen vorzubereiten.

Durch die Abmeldung des Vertreters  aus MeckPomm reduzierte sich das Meldefeld auf zwölf  Mannschaften und damit änderte sich der Wettkampfmodus. Nur die jeweiligen Vorlaufsieger qualifizieren  sich direkt für das A-Finale während alle anderen Boote am Nachmittag einen von zwei Hoffnungsläufen bestreiten mussten.

Also versuchten die Mädels die favorisierten Osnabrückerinnen vom Start an unter Druck zu setzen und fuhren an der 500m-Marke gleichauf am dort postierten Trainer vorbei. Leider wurde dieser Mut nicht belohnt. Die Mannschaft wurde im Ziel Zweite und musste am Nachmittag in den Hoffnungslauf. Mit einem ungefährdeten zweiten Platz gelang dann aber die Qualifikation für das A-Finale der besten sechs Mädchenvierer.

Mit dem Erreichen des großen Finales waren die Erwartungen bereits erfüllt. Trotzdem ging die Mannschaft natürlich mit dem Ziel ins Rennen, sich nun möglichst gut zu platzieren. Der Sieg der Sportschule Potsdam war wohl nicht zu verhindern aber den anderen Mannschaften sollte der Kampf um die Medaillen so schwer wie möglich gemacht werden. Im Ziel wurde es ein fünfter Platz, mit dem man sehr zufrieden sein konnte. Angesichts der vielen Handicaps, die die Mannschaft in der unmittelbaren Vorbereitung auf das Bundesfinale zu verarbeiten hatte, ist das ein großer Erfolg. Das äußerte sich nicht zuletzt darin, dass der Trainer auf seine Truppe sehr stolz war und ist.

Auch das Rahmenprogramm konnte sich sehen lassen. Neben einem Empfang in der Hessischen Landesvertretung konnten nicht nur die Bereiche um den Potsdamer und den Alexanderplatz sondern auch die Kuppel des Bundestages besichtigt werden. Die Abfahrzeit des Zuges ergab am Donnerstag noch Spielraum für die unvermeidliche Shopping-Tour, den die Mädels auch sehr gerne nutzten.

Fazit:   Berlin war auch 2016 eine Reise wert und hat die Motivation zum zielstrebigen Training erhöht, damit es nochmals heißt:  Finale, wir fahren nach Berlin !

Bundeswettbewerb Jugend trainiert für Olympia -Rudern

Bild BrueckeNach einer sehr erfolgreichen Saison (Siege bei der Schülerregatta, Platz zwei beim Landeswettbewerb der Ruderjugend Hessen) hat der Mädchen Vierer mit Steuermann der ASS vor den Sommerferien den Landesentscheid  Jugend trainiert für Olympia gewonnen und sich damit für den Bundesentscheid qualifiziert.

Der findet in der nächsten Woche in Berlin statt.  Also drückt bitte am 20. und 21. September die Daumen für unseren Mädchenvierer mit Stf. in der Besetzung :

Annika Dörsing (8d ), Johanna Niggemann (9c), Carolin Marx (9a ), Amber Walbeck (9b) und Steuerfrau Julia Walberg (9a )

von Johanna

Fichtelberg 2016, ein Fazit

Slalom

Ungewöhnlich war in diesem Jahr die Zusammensetzung der Teilnehmergruppe. Sie bestand erstmals aus etwa gleich vielen Erst- wie Wiederholungstätern. In der Skatinggruppe waren die „Anfänger“ sogar sehr deutlich in der Überzahl. Das wirkte sich natürlich auch auf die Unternehmungen aus, die dann nicht ganz so verrückt waren wie in der Vergangenheit.

Nicht wirklich außergewöhnlich war dagegen das Glück mit dem Wetter und das war diesmal wirklich sehr, sehr groß. Es war ja sowas von knapp mit den Temperaturen und eigentlich kaum zu glauben, dass wir über eine ganze Woche mit mehreren Grad über Null bei Tag und bei Nacht  und ohne Neuschnee so gute Bedingungen zum Skilaufen hatten. Als Beweis dient der kurze Videoclip, der tatsächlich noch beim letzten Ausflug am Donnerstagnachmittag im Skistadion entstanden ist. 

Fichtelberg macht’s eben möglich!  Deshalb sagen wir:  „Auf Wiedersehen im Jahr 2017“

 

Abschlussabend

Der Tradition folgend gab es natürlich auch dieses Mal einen Abschlussabend. Jedes Zimmer hat einen Teil zum Programm beigetragen. Es wurden Spiele veranstaltet, Gedichte und Lieder vorgetragen. Selbstverständlich gab es auch eine Skitaufe für alle „Ersttäter“, die ab sofort berechtigt sind, „den Schritt der Götter zu erlernen und eine Kampfhose zu tragen“.
Einen weiteren Höhepunkt bot die Abschlusswertung im Zimmerwettbewerb, der alle Teilnmehmer über die gesamte Woche mit jeweils einer Tagesaufgabe und mehreren Zimmerkontrollen in Atem gehalten hatte. In diesem Jahr waren unsere jüngsten Mädels aus dem Zimmer Waldstein die stolzen Siegerinnen. Sie nahmen als Siegerpreis eine in unserem Stammlokal Markhof exklusiv für diesen Zweck hergestellte Pokaltorte in Empfang. Eines unserer Bilder zeugt von der am späten Abend tobenden Tortenschlacht im Treppenhaus, an der auch Nichtzimmerbewohner teilnehmen durften.

Erst Regenpause – dann noch einmal viel Spaß im Schnee

Am heutigen Donnerstag hat es uns doch noch erwischt. Der Dauerregen wurde heftiger und die Aussichten auf einen trockenen Nachmittag gaben Anlass dazu, den Vormittag im Haus zu verbringen. So wurde die Zeit zu Vorbereitungen für den Abschlussabend und zum Packen für die Abreise genutzt.

Am Nachmittag war es dann tatsächlich noch schöner als erhofft. Die Skispuren waren nach wie vor in Takt. Die Nachwuchsgruppen machten zum Abschluss einen Ausflug auf den Weißmainfelsen und die Skater probierten sich mehr oder weniger erfolgreich in allerlei Kunststückchen.

Danach trafen sich alle gemeinsam im Stammlokal „Markhof“, wo die Teilnehmer von ihren Lehrern zu einem Getränk oder einem Stück Kuchen eingeladen wurden.

Gipfelsturm (2 hoch10 m üNN)

Weil sich der diesjährige Aufenthalt im Fichtelgebirge dem Ende zuneigt, wurde es höchste Zeit den Gipfel zu stürmen. So machten sich denn alle Gruppen auf den Weg zum Ochsenkopf.

Zwei Gruppen nutzten die „Schnitte“ zum direkten Aufstieg und verschiedene Abschnitte der Südabfahrt für den Heimweg.

Dabei zeigte sich, dass die heute erstmals für längere Zeit scheinende Sonne doch dem Schnee auf der Süd-Westseite des Ochsenkopfs stark zugesetzt hat. Dagegen sind die Schneelage und der Zustand der  preparierten Loipen auf der Süd-Ostseite erstaunlich gut. Deshalb werden wir auch den letzten Tag noch auf den Skiern verbringen können.

Zum Tagesausklang mussten heute im Rahmen des Zimmerwettbewerbs aus einem Buchstabensalat sinnvolle Wörter gebildet werden.