Fichtelberg 2010: Tag 6

Der Tradition folgend startete am heutigen Mittwoch die gesamte Gruppe zur Tagestour nach Mehlmeisel. Beim Hinweg zum Bayreuther Haus schien die Sonne und es ging zügig voran. Etwa um 13 Uhr erreichte die letzte Gruppe das Ziel und machte die verdiente Mittagspause.

Erstmals kamen ausnahmslos alle Teilnehmer auf eigenen Füßen wieder zurück nach Fichtelberg-Neubau. Niemand musste in den Besenwagen. Das ist bei einer Strecke von etwa 22 km eine stolze Leistung!

Nach der Rückkehr in die Unterkunft gab es eine zweite Premiere. Wie man den Bildern in der Mediabox entnehmen kann, wurde die Gelegenheit zum Schießen mit Lasergewehren geboten. Die Möglichkeit wurde gerne genutzt und die Ergebnisse von bis zu vier Treffern bei fünf Schuss im stehenden Anschlag ließen aufhorchen.

Zum Tagesschluss wurde noch die Tagesaufgabe aufgelöst. Eines der Bilder in der Mediabox zeigt eine Liste mit Abkürzungen, deren ausgeschriebene Form gefunden werden musste. Das Topergebnis lag bei 21 von 22 Auflösungen.

Wir erlebten einen rundum schönen Tag, in dem keine Minute Langeweile aufkam.

Janosch Kuhn schreibt:

Ich finde heute war der schönste Tag, weil wir eine sehr weite Strecke
gefahren sind (ungefähr 20 Kilometer). Am besten fanden die meisten die
Abfahrt in der Loipe. Weil man nicht gut bremsen konnte, sind manche
in den Vordermann gerast. Ich finde es toll, dass es alle geschafft haben und
ich finde es schade, dass bald alles vorbei ist. Aber ich freue mich schon
auf das nächstes Jahr.

… und Moritz Brunkau ergänzt:

Heute fing der Tag schon schlecht an, weil wir Küchendienst hatten und ich hatte nur fünf Minuten um mich anzuziehen. Als wir unseren Rucksack packen sollten, waren auf einmal zwei kleine Trinkpäckchen weg. Dann kam noch dazu, dass drei meiner Knoppers verschwunden waren, die ich mir extra aufgehoben hatte. Als wir dann losgefahren sind, war alles noch gut, bis die Langsamen an die Spitze geschickt wurden und wir nicht mehr überholen durften. Als wir dann bei unserem richtigen Rastplatz waren, habe ich mir erst mal eine lecker Pommes gekauft und dann mein Lunch-Paket gegessen. Bei der Rückfahrt sind wieder die nicht so schnellen an die Spitze gekommen und wir durften sie erst spät überholen.

Fichtelberg 2010: Tag 5

Hurra es gibt sie noch …….. die Sonne. Nachdem in den letzten Tagen die Farben Weiß und Grau unseren Alltag beherrschten, erschien heute ein gelber Fleck am Himmel, der sich in der Mittagszeit tatsächlich als Sonne erwies. Die schien immer mal wieder zwischen den Wolken hindurch und lies die tolle Winterlandschaft noch fantastischer erscheinen. Einige in der Mediabox zu findenden Bilder geben die Stimmung ein wenig wider.

Bericht der Skatergruppe

Die Skatergruppe bezwang erstmals zwei Tausender an einem Tag. Am Vormittag wurde der Ochsenkopf (1024m) bestiegen, um über die Skipiste ins Tal zu sausen. Am Nachmittag ging es im ungespurten Gelände über den Nußhardt (950m) und über die höchste Erhebung des Fichtelgebirges, den Schneeberg (1050m). Beim Aufstieg zerbrach Katharina einen Stock, so dass sich der Gruppenleider einarmig durch den Tiefschnee auf den Gipfel vorkämpfen musste. Die abenteuerliche Abfahrt durch die wilde tief verschneite Landschaft des Naturschutzgebietes war mehr als eine Entschädigung für die vorausgegangene Mühe. Trotz der Strapazen und der bitteren Kälte waren alle begeistert.

Bericht von Moritz Brunkau

Heute ist ein Dreiviertel  meines Zimmers um eine Leistungsgruppe aufgestiegen und so sind jetzt sind nur noch Malte und ich bei den Anfängen. Das hat mich sehr aufgeregt und deshalb habe ich so Gas gegeben, dass Frau Diederich ins Schwitzen gekommen ist. Wenn ich bei einer Kreuzung war und nicht wusste wo es weiter ging, musste ich immer so lange warten, dass ich manchmal das Gefühl hatte, mich verfahren zu haben ….. so schnell war ich.
Heute Mittag hat unser Tisch sechs große Schüsseln Apfelmus gegessen und ich war froh, dass mein Körper es noch geschafft hat, den ganzen Apfelmus zu verdauen, bevor das Training anfing. Heute Abend gab es Pommes mit Bockwürsten. Das war sehr lecker.

Bericht von Tim Rudolph

Heute Vormittag bin ich noch mit den Anfängern unterwegs gewesen und am Nachmittag in die Fortgeschrittenengruppe aufgestiegen. Wir sind die Südpiste runter gefahren. Das hat total Spaß gemacht. Zum Mittag gab es Milchreis und Apfelmus. Mein Tisch hat sechs große Schalen Apfelmus gegessen. Am Abend gab es Pommes mit Currywurst und ich hatte leider Küchendienst.

Tagesaufgabe

Die auf einem der Bilder in der Mediabox gezeigte Vitrine hat mit der heutigen Tagesaufgabe zu tun. Diese bestand darin, die dort ausgestellten Gegenstände den jeweiligen Besitzern aus dem Lehrer-Team zuzuordnen. Unsere Leser können natürlich auch ihre Tipps abgeben.

Fichtelberg 2010: Tag 4

Zunächst freue ich mich sehr, dass wir den Besuchern unserer Seite die erste Tondatei dieses Winters präsentieren können. Sie erfahren also Neuigkeiten aus dem Fichtelgebirge ohne lesen zu müssen. Das Interview, das Siebtklässler selbstständig geführt, aufgenommen, für die Website aufgearbeitet und geschnitten haben, kann man hier anhören:

Interview mit Tim, Tim und Mortiz

Nach fünf anstrengenden Skitouren in drei Tagen ist am Montag traditionell ein halber Ruhetag fällig, den alle Teilnehmer genossen haben. Zuvor hatten die Leiter aller Gruppen das Pensum am Vormittag noch einmal erhöht und so gab es die erste nennenswerte Verspätung einer Gruppe zum Mittagessen. Die Skater hatten dagegen bei den idealen Bedingungen keinerlei Probleme und legten die 14,6km auf der unteren Ringspur in Rekordzeit zurück.

Das absolute Highlight des Tages war aber die aktuelle Aufgabe im Zimmerwettbewerb. Diesmal galt es einen Fichtelgebirgstroll in Gedichtform zu beschreiben, demselben einen Namen zu geben und ihn dann auch noch aus Schnee zu formen und zu gestalten. Die Ergebnisse haben das Lehrerteam glatt umgehauen. Es ist sehr erstaunlich, welche Gesamtleistungen erbracht wurden. Die Jury hat die Arbeit aufgenommen und wird erst morgen eine Bewertung der einzelnen Beiträge verkünden. Das ist eine schwierige Aufgabe, um die die Mitglieder des Gremiums nicht zu beneiden ist. In der Mediabox kann man sich einen Eindruck von den Figuren verschaffen.

Zum Schluss kommt noch der Tagesbericht unserer jüngsten Reporter:

Heute Vormittag verlief alles wie in den vorigen Tagen, außer das ich etwas verpennt habe. Doch das war nicht so schlimm und ich war trotzdem vor den Lehrern da. Später sind wir dann zur oberen Ringloipe gefahren und haben dabei zwei Abfahrten für Snowboard- und Abfahrtskifahrer überquert.
Als meine Gruppe dann bei einer Quelle halt gemacht hat, bin ich so lange dort geblieben, bis ich dann ganz hinten war. Trotzdem habe ich es  aber noch geschafft mehrere zu überholen.
Heute Abend gab es ein sehr delikates Essen, was sehr gut geschmeckt hat. Es gab eine sehr große Auswahl in Buffetform.
Von Moritz Brunkau ….. und …..

…… Tim Rudolph ergänzt:
Gut, dass wir am Nachmittag frei hatten. Wir haben die Gelegenheit genutzt und sind alle in ein Eiskaffee gegangen. Das Eis hat richtig gut geschmeckt. Ich hatte drei Kugeln. Jedes Zimmer musste einen Schneetroll formen. Unserer sah total witzig aus.

Fichtelberg 2010: Tag 3

Heute war ein ereignisreicher Tag und deshalb gibt es viel zu berichten. Den Anfang macht unser Reporter aus der Anfängergruppe Moritz Brunkau:

Es klingt komisch, aber wir sind Heute eingeschlafen und Heute aufgewacht, denn wir wollten Tims Geburtstag nicht verpassen. Natürlich haben wir trotzdem auf den Loipen trainiert.

Dabei hatte ich des erste mal meine Kampfhose* an. Meine Gruppe ist am Anfang fast nur Berg auf gefahren. Aber später fuhren wir dann alles wieder herunter. Das war ein großer Spaß.

Am Abend bekam Tim noch einen Geburtstagskuchen und hat dann an alle Schnucke verteilt. Dazu findet man ein Bild in der Mediabox.

*=Eine kurze Hose die man sich über die andere Hose zieht.

Noch eine Ergänzung von Tim Rudolph: Am besten waren die Berge, die wir runter gefahren sind. Ich freue mich schon auf die nächsten Tage.

Die Fortgeschrittenengruppen von Herrn Steffan und Herrn Winter tummelten sich in den Loipen und auf den Pisten am Ochsenkopf und machten dabei die Bekanntschaft einer weißen Frau mit grünen Haaren. Auch diese Begegnung wurde mit einem Bild dokumentiert.

Die Skater „schonten“ sich am Vormittag auf den bestens präparierten Spuren am Ochsenkopf und genossen zwischendurch die Schussfahrt auf dem unteren Teil der Südabfahrt.

Nach der Mittagspause ging es zum Ausgleich wieder ins ungespurte Gelände, diesmal um die dem Tagesausflug vorangehende Tour zum Sonnenaufgang auf der Platte vorzubereiten. Für Insider sei erwähnt, dass diese Generalprobe bis ins letzte Detail dem tatsächlichen Geschehen bei der Sonneaufgangstour entsprach …….. einschließlich der nicht sichtbaren Sonne.

Auch den Nebel im Zauberwald auf dem Gipfel der Platte kann man in der Mediabox anschauen.

Am Abend warteten alle auf die Auflösung der Tagesaufgabe, die diesmal eine Schätzfrage war. Es galt die Anzahl der Pistazien in einem Glas möglichst genau anzugeben. Die Vermutungen bewegten sich im Bereich von etwa 80 bis zu 126, was der tatsächlichen Zahl von 135 schon recht nahe kam.

In diesem Zusammenhang muss nachgetragen werden, dass die Aufgabe vom Vortag darin bestand das Wort „Piste“ möglichst oft zu variieren, wobei von Stufe zu Stufe die Buchstaben umgestellt oder immer ein einzelner Buchstabe ersetzt werden konnte. Die Tagessieger brachten es auf 38 gültige Worte.

Wie man beim Lesen der Berichte erkennen kann, kommt hier keine Langeweile auf und das Betreuerteam hat den Eindruck, dass sich trotz der ungewohnten körperlichen Anstrengung alle wohl recht fühlen … und so soll es sein!