Fichtelberg 2011 – Dienstag

Schnee satt,   Groß hilft Klein, Matheübungen,   Rapper und der Punktestand im Teamwettberwerb

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Die Schneeverhältnisse haben sich in den letzten 24 Stunden  total verändert. Nach 12 Stunden starkem Dauerschneefall versinken wir nahezu im Schnee. Insbesondere die Touren am Nachmittag fanden unter erschwerten Verhältnissen statt, als sich alle Gruppen über die tief verschneiten Spuren vorwärts kämpfen mussten. Die Skatergruppe nutze aber umgehend die Gelegenheit, dass nun auch das ungesprurte Gelände wieder problemlos befahr bar ist und stürzte sich  vom Ochsenkopf über die berüchtigte Schnitte ins Tal. Verluste gab es keine.

Moritz erzählt von seinen Erlebnissen:

Heute wurden meine Blasen verarztet, was zur Folge hatte, dass ich am Vormittag in die f1-Gruppe wechseln durfte. Es war entspannend. Nach dem Mittagessen bin ich dann wieder bei f 2 mitgefahren.

Heute hat es verdammt viel geschneit, und deshalb sind wir erst etwas später los. Wir waren auch deutlich langsamer als sonst, weil alles zu geschneit war. Der Schnee klebte an den Skiern und bremste uns.  Am Ende der Tour ist die Bindung meines Skis kaputt gegangen, was hieß, dass ich tragen musste. Das hat ziemlich lange gedauert aber Herr Winter hat mir geholfen.

Groß hilft Klein

Am Vormittag haben die sechs Schüler und Schülerinnen der Oberstufe die Anfängergruppe betreut. Alle Beteiligten hatten dabei viel Spaß und es wird sicherlich weitere Anläufe geben, an ein traditionelles Prinzip der Schülerrudervereine anzuknüpfen.

Mathematikstunde

Traditionell werden im Fichtelgebirge Angebote zu mathematischen Übungen gemacht, die man kaum ablehnen kann. Selbstverständlich saßen auch heute Abend einige Schüler über Ihren Heften. Herr Steffan steht jedem hilfreich zur Seite.

Einige Bilder vom Tage findet man hier !

Pisten- und Waldzustandsbericht

Eigentlich ist Alles wie immer – oder „Alles biehm Ahlen ….“

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Wenn wir aus dem Fenster schauen, sieht Alles so aus wie wir es gewohnt sind. Um uns herum sehen wir Schnee, nichts als Schnee. Eingefleischte Fichtelberger haben aber gelernt, dass Schnee nicht gleich Schnee ist und deshalb möchte ich die aktuellen Pistenverhältnisse etwas genauer beschreiben.

Die gepflegten Spuren sind vom ersten Tag an in sehr gutem Zustand und lassen, nachdem  etwa 10cm Neuschnee gfallen sind, kaum Wünsche offen.  Hier gibt es nur ganz wenige Stellen im Loipennetz, die mit Vorsicht befahren werden müssen. Unangenehm ist eigentlich nur, dass man wegen des eisbahnähnlichen Untergrundes ab und zu mit Stock wegrutscht.

Ganz anders sieht es im Wald aus. Das ungespurte Gelände an Platte, Nußhardt und Schneeberg ist nahezu unpassierbar. Der vom Tauwetter zurückgelassene Schneematsch ist jetzt knallhart gefroren und durch unzählige tief(gefroren)e Fußstapfen total uneben. Damit kann es passieren, dass es in diesem Winter bei dem einen Erkundungsgang in das geliebte Schneeberggebiet bleiben wird.

Zum Schluss sei noch darauf hingewiesen, dass die für ganze Schülergenerationen beliebte Einflugschneisse am Ende der Försterwiese wegen Schneemangels unpassierbar ist. Deshalb müssen die Schlussabfahrten in diesem Jahr völlig unspektakulär schon auf der Wiese abgebrochen werden.

Teamcup 2011 – Steckbriefe der Fichtelwesen

Kreativität kennt keine Grenzen

(Zugehörige Bilder findet man hier !)

Steckbriefe anhören  — dann hier !

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Team Waldstein  (Jan, Nils, Alexander, Moritz, Matthias, Malte, Tim B., Tobias, Tim R.)

Name: Merlin

Alter: 5 Monate

Gattung / Art: Raupe (Fichtelwesen)

Lebenserwartung: 1 Jahr

Lebensweise: Er lebt auf dem Sportplatz am Sportcamp im Fichtelgebirge. Er liebt es, wenn Anfänger auf dem Sportplatz Rugby spielen!

Ernährung: Er ernährt sich von Schnee…

Besonderheiten: dicke Glubschaugen; Stacheln; extrem dick; rundliche Form

Natürliche Feinde: Anfänger der Ski-Gruppe

Verhältnis zum Menschen: Er muss aufpassen, dass er nicht von Skifahrern überfahren wird.

Team Epprechtstein   (Luisa, Juliane, Johanna, Hanna, Maria, Marlene)

Name: Rudi die Fichtelkröte

Gattung: zur Hälfte ein Wusel (ein zebragestreifter Wurm) und zur Hälfte ein Zumsel (ein Igel mit Horn). Seine Familie hat ihn verstoßen.

Art: Mischlingskröte

Alter: 102 Jahre

Lebenserwartung: Er wüscht sich, dass es nie mehr Winter wird…

Lebensweise: Er verkriecht sich meistens in seiner Höhle, da er den Winter nicht leiden kann. Sein einziger Freund ist seine Flöte, auf der er spielt, um den Winter zu vertreiben. Er kann im Schnee nicht laufen, da seine Beine zu kurz sind. Im Sommer kann er sich mit seinen Krallen im Boden verharken.

Charakter: ungeliebt und unbeliebt. Er ist nervig deprimiert und unzufrieden mit seinem eigenen Leben. Durch seine gereizte Stimmung hat immer einen roten Kopf.

Ernährung: Johannisbeerenbonbons

Besonderheiten: Er macht seine Johannisbeerbonbons selbst.

Natürliche Feinde: Fichteltrolle (da sie als einzige klein genug sind, um in seine Höhle rein zu kommen) und Ameisen, von denen bekommt er Nies-Attacken.

Verhältnis zum Menschen: Er kennt keine Menschen.

Team Burg-Luise  (Sophia, Julia, Maike, Katharina, Marc, Christoph)

Hallo, ich bin der kleine Fichtelzwerg und komme aus Fichtelberg. Ich stamme von den Waldwesen ab, bei denen es typisch ist, dass ihnen die Haare recht früh ausfallen. Der ganze Prozess beginnt aber im Gegensatz zu den Menschen an der Seite und nicht auf dem Kopf. Momentan bin ich 203 Jahre alt und erreiche hoffentlich ein Alter von 500 Jahren. Ich lebe zurückgezogen und sobald die Dämmerung einsetzt, mache ich mich auf den Weg, um Skier zu klauen. Ich bevorzuge die Skier meiner natürlichen Feinde (kleine Kinder, anstrengende Lehrer und nervige Rentner) sowie von Menschen, die mir meinen Kuchen wegessen.

A pro pos Kuchen: Ich ernähre mich von den Eiern meines Huhns und dem Kuchen aus dem Markhof. Leider ist vor Kurzem mein Huhn entlaufen, nachdem es vom Gummibaum gegessen hatte und ich es vor lauter Wut angeschrien habe, weil es mir einen Gummiball gelegt hatte. Seitdem es weg ist, habe ich mich auch nicht mehr vom Fleck bewegt (deshalb auch die Fäkalien hinter mir…). Meinen unförmigen Hintern habe ich leider von meiner Mutter geerbt, die sehr darunter gelitten hat. Außerdem bin ich ein Denker, was heißt, dass ich über alles, was ich tue, im Nachhinein lange grüble, um zu überlegen, ob es richtig oder falsch war. Diese Eigenschaft habe ich wohl von meinem Vater. Ich bin ein Einzelgänger und habe keinen Kontakt zu anderen Waldwesen.

Team Hohe Mätze   (Charlotte, Jana, Anna, Lisa)

Name: Tuthulla

Gattung / Art: Rumpelwicht

Alter: 122 Jahre

Lebenserwartung (Höchstalter): 1 000 Jahre

Geburtstag: 31.12. vor 122 Jahren

Lebensweise: Sie lebt in einem kleinen Schloss auf der Försterwiese.

Geschlecht: weiblich

Ernährung: Sie isst Würmer, Beeren und Tannenzapfen

Besonderheiten: Sie kann nur von Kindern bis 18 Jahren gesehen werden; nicht von Erwachsenen.

Natürliche Feinde: Greifvögel und Dachse

Größe: 35 cm

Verhältnis zum Menschen: Sie wird ja nur von Kindern unter 18 Jahren gesehen. Diesen hilft sie z.B. beim Skifahren auf der Försterwiese. So hilft sie z.B. den Anfängern: Sie fährt neben ihnen her und ermutigt sie oder passt auf, dass sie nicht stürzen. Aber sie hilft auch bei anderen Sportarten.

Ihre Position im Königreich der Rumpelwichte: Rumpelwichtkönigin Truthulla die Erste.

Ihr Königreich: Die Försterwiese. Wenn sie gerade nichts zu tun hat, sitzt sie im Schloss auf einem Thron, vor dem ein grüner Teppich liegt.

Aussehen: Sie hat einen grünen, aus Blättern bestehenden Rock mit kleinen braunen Rosen. Sie hat einen Bikini ohne Träger (aus Blättern). Sie hat goldbraune Augen und einen dunklen, dünnen Mund. Außerdem hat sie grünes Haar, das sie zu einer Seite gekämmt hat.

Team Kornberg  (Aaron E., Domenico, Christian, Stephan, Maximilian, Constantin)

Name: Freddy der Fichtelzwerg

Gattung: Zwerg

Art: Säugetier

Alter: Freddy ist 90 Jahre alt

Lebenserwartung: ein Fichtelzwerg kann 100 Jahre alt werden

Lebensweise: Fichtelzwerge wohnen an Wassergräben

Ernährung: Tannenzapfen und Blätter sind die Hauptnahrungsmittel

Besonderheiten: Sie sind klein und grimmig

Natürliche Feinde: Adler, Luchse sind die Feinde

Verhältnis zum Menschen: Das Verhältnis zu Menschen ist gut.

Freddy ist klein, hässlich und krüppelhaft, weil er schon sehr alt ist!

Team Kösseine  (Aaron S., Janosch, Marco, Falco)

Name: Fichteltrollchen

Gattung / Art: Er gehört zur Familie der Trolle

Alter / Lebenserwartung: Unser Trollchen ist 98 Jahre alt. Er kann bis zu 500 Jahren alt werden.

Lebensweise: Er lebt im Fichtelgebirge im Dickicht.

Ernährung: Er ernährt sich von Tannenzapfen, Pflanzen. Mäusen und Vögeln

Besonderheiten: Fährt gerne Ski, wandert gern und geht gern schwimmen

Natürliche Feinde: Seine natürlichen Feinde sind Tiere, die größer sind als er z.B. Bären, größere Trolle usw.

Verhältnis zum Menschen: Unser Trollchen hat ein relativ gutes Verhältnis zu Menschen, die ihn mögen und respektieren.

Fichtelberg 2011 – Montag

Skilaufen, Regeneration und fabelhafte Wesen.

Weiter Bilder gibt es hier !

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Am 4ten Tag sind wir die ganze unter Ringloipe (14,6 km) in 1 Stunde 50 gefahren. Dann durften wir den Rest des Tages machen was wir wollten wie z.B. Schwimmen oder den besten Kuchen der Welt im Markthof essen. Am Ende des Tages haben wir dann auch noch eine Deoschlacht gemacht.

Moritz

Heute war ein richtig cooler Tag, denn ich habe mich heute 5mal weniger auf den Mund gelegt als sonst. Heute haben wir eine Strecke von 8KM  zurückgelegt; war das anstrengend. Ich habe es aber trotzdem geschafft. Dann sind wir auch am Stadion die Piste heruntergefahren. Zunächst hatte ich ein bisschen Schiss, aber nachdem ich die erste Runde gefahren war, wollte ich es immer wieder.

Max 

Heute hatte die Gruppe von Herr Reitze ( die Skater wo ich auch drin bin ) die gesamte untere Ringloipe bewältigt. Wir  (Tim B. , Tim R., Matze, und Tobi und ich) sollten schon einmal vorfahren. Ich guckte mich manchmal um, um zu schauen, ob mich schon jemand eingeholt hätte. Da kamen dann die anderen schnellen Skater, die mich dann schließlich überholten. Also hängte ich mich an die beiden dran und entfernte mich immer weiter von meiner Gruppe. Schließlich kam ich dann vor Neubau an wo ich mich erst einmal aufs Ohr haute .

 Nils