Ruderfest am Bootshaus

Am Freitag, den 16.September, tat sich Ungewöhnliches am Bootshaus der ASS. Es gab zum Beispiel Kuchen und Würstchen, Kaffee und kalte Getränke. Ungewohnte Besatzungen bestiegen die Ruderboote und fuhren Rennen gegeneinander und sogar außergewöhnlich „alte“ Personen wurden auf den Rollsitzen gesichtet. Was war denn da los ?

An diesem Tag hatten die Aktiven ihre Angehörigen eingeladen, sich mal am Bootshaus umzuschauen und mitzuerleben, was sie so Alles tun, wenn sie Zeit an der Fulda verbringen. Selbstverständlich ließen sie ihre Eltern und Geschwister auch mal in einem Ruderboot Platz nehmen und versuchten sie in die Kunst des Ruderns einzuführen.

Für die stattfindenden Rennen wurden die Teams ausgelost mit dem Ziel, erfahrene Regattateilnehmer mit noch unerfahrenen Anfängern zu mischen und in kleine Wettkämpfe zu schicken.

Die in der mediabox veröffentlichten Bilder lassen erahnen, dass die Aktion auf großes Interesse stieß und dass die beteiligten mit Eifer bei der Sache waren. Die Aktion wird  sicherlich bei Gelegenheit wiederholt.

Bilder findet man hier.

Fichtelberg 2011 – Abschlussabend

Improvisation gefragt

Die zugehörigen Bilder findet man hier !

.

.

Wegen der Anwesenheit des fiesen Fichtelvirus konnte der Abschlussabend nicht in der traditionellen Form stattfinden. Die Gefahr, dass das Virus sich bei dem Gedränge im Kelleraum weiter ausbreiten würde, war einfach zu groß.

Ersatzweise wurde ein großes Turnier veranstaltet, an dem alle Gesundgebliebenen teilnahmen. An drei Kickern, einem Billardtisch und zwei Tischtennisplatten standen insgesamt 24 Startplätze zur Verfügung, die nach Beendigung einer Runde stets neu ausgelost wurden. So wurden also mehr als zwei Stunden in völlig offenen Mischungen von Doppelpartnern und –gegnern insgesamt sechs Runden ausgespielt. Die Siege wurden dann in einer Namensliste mit einem Punkt bilanziert und am Ende ein Gesamtsieger ermittelt.

Im Anschluss wurden dann noch einige Siegerehrungen im Skirennen und im Teamwettbewerb sowie die obligatorische Taufe der Skianfänger durchgeführt. An diesen Zeremonien konnten dann auch die wieder erstarkten Mädels teilnehmen, die parallel zum Turnier aus dem Versammlungsraum einen Kinosaal gemacht hatten.

Es war also gelungen selbst aus dieser verkorksten Situation etwas zu machen. Alle Fahrtteilnehmer kamen an einem tollen Abschlussabend auf ihre Kosten und hatten viel Spaß.

Die Exkursion ins Fichtelgebirge 2011 fand damit einen harmonischen Abschluss.

Fichtelberg 2010: Tag 6

Der Tradition folgend startete am heutigen Mittwoch die gesamte Gruppe zur Tagestour nach Mehlmeisel. Beim Hinweg zum Bayreuther Haus schien die Sonne und es ging zügig voran. Etwa um 13 Uhr erreichte die letzte Gruppe das Ziel und machte die verdiente Mittagspause.

Erstmals kamen ausnahmslos alle Teilnehmer auf eigenen Füßen wieder zurück nach Fichtelberg-Neubau. Niemand musste in den Besenwagen. Das ist bei einer Strecke von etwa 22 km eine stolze Leistung!

Nach der Rückkehr in die Unterkunft gab es eine zweite Premiere. Wie man den Bildern in der Mediabox entnehmen kann, wurde die Gelegenheit zum Schießen mit Lasergewehren geboten. Die Möglichkeit wurde gerne genutzt und die Ergebnisse von bis zu vier Treffern bei fünf Schuss im stehenden Anschlag ließen aufhorchen.

Zum Tagesschluss wurde noch die Tagesaufgabe aufgelöst. Eines der Bilder in der Mediabox zeigt eine Liste mit Abkürzungen, deren ausgeschriebene Form gefunden werden musste. Das Topergebnis lag bei 21 von 22 Auflösungen.

Wir erlebten einen rundum schönen Tag, in dem keine Minute Langeweile aufkam.

Janosch Kuhn schreibt:

Ich finde heute war der schönste Tag, weil wir eine sehr weite Strecke
gefahren sind (ungefähr 20 Kilometer). Am besten fanden die meisten die
Abfahrt in der Loipe. Weil man nicht gut bremsen konnte, sind manche
in den Vordermann gerast. Ich finde es toll, dass es alle geschafft haben und
ich finde es schade, dass bald alles vorbei ist. Aber ich freue mich schon
auf das nächstes Jahr.

… und Moritz Brunkau ergänzt:

Heute fing der Tag schon schlecht an, weil wir Küchendienst hatten und ich hatte nur fünf Minuten um mich anzuziehen. Als wir unseren Rucksack packen sollten, waren auf einmal zwei kleine Trinkpäckchen weg. Dann kam noch dazu, dass drei meiner Knoppers verschwunden waren, die ich mir extra aufgehoben hatte. Als wir dann losgefahren sind, war alles noch gut, bis die Langsamen an die Spitze geschickt wurden und wir nicht mehr überholen durften. Als wir dann bei unserem richtigen Rastplatz waren, habe ich mir erst mal eine lecker Pommes gekauft und dann mein Lunch-Paket gegessen. Bei der Rückfahrt sind wieder die nicht so schnellen an die Spitze gekommen und wir durften sie erst spät überholen.